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Individuelle Gesundheitsleistungen
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Individuelle Gesundheitsleistungen erklärt

Die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen sind alle diejenigen Leistungen, die medizinisch sinnvoll sind, jedoch über das Maß der medizinisch notwendigen Versorgung hinaus gehen. Sie müssen vom Patienten selbst angefordert und auch bezahlt werden.

Die Kostenübernahme der Gesetzlichen Krankenkasse ist lt. §12 Abs. 1 SGB V eingeschränkt auf Leistungen, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Leistungen, die nicht notwendig oder wirtschaftlich sind

  • können Versicherte nicht in Anspruch nehmen
  • dürfen Leistungserbringer nicht bewirken
  • und die Krankenkasse nicht bewilligen

Die Kosten für das vibrotaktile Neurofeedback Training werden von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch derzeit zumeist nicht übernommen. Der Nachweis der Wirksamkeit dieser Therapie steht außer Frage und ist durch Studien belegt, die entsprechend der hierfür geltenden DIN und EU Normen durchgeführt wurden. Auch ist es ohne Zweifel sinnvoll, ein erhöhtes Sturzrisiko zu mindern, bevor es tatsächlich zu einem Sturz kommt. Und selbst aus ökonomischer Sicht ist diese Therapie ausgesprochen sinnvoll, da eine einzige verhinderte Schenkelhalsfraktur (von über 100'000 jährlich in Deutschland) die Kosten für über 300 Therapien aufwiegt.

Einer Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkassen stehen daher weniger inhaltliche Gründe entgegen. Vielmehr werden neue Leistungen gründlich geprüft und oft jahrelang beobachtet, bevor sie Einzug in den Leistungskalatalog der gesetlichen Krankenkassen finden. Diesem lobenswert verantwortungsbewusten Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen der Versicherten ist jedoch entgegen zusetzen, als dass viele der Stürze, Schenkelhalsfrakturen und weiteren Verletzungen in dieser Zeit vermieden hätten werden können.

Glücklicherweise liegen die Kosten sowohl für die genaue Diagnose des Sturzrisikos als auch für eine ggf. darauf folgende Therapie in einem Rahmen, der eine private Inanspruchnahme einer solchen Leistung durchaus ermöglicht. Sollten entsprechende Risikofaktoren gegeben sein, sollte im Sinne der eigenen Gesundheit daher eine medizinische Diagnose des Sturzrisikos in Erwägung gezogen werden. Nach genauer Abklärung des Sturzrisikos mittels der mobilen Posturography kann Ihr Arzt einschätzen, inwieweit eine Therapie mit dem vibrotatkilen Neurofeedback Training dieses Sturzrisiko reduzieren kann.